Dieser Bericht untersucht aktuelle Trends bei der Einführung und Steuerung von generativen KI-Anwendungen, KI-Plattformen für Unternehmen, API-Nutzung, Cloud-App-Aktivitäten und Verstößen gegen Datenschutzrichtlinien in ganz Japan. Es verdeutlicht, wie Unternehmen die Balance zwischen rasanter Innovation und dem Bedarf an stärkeren Datenschutz-, Compliance- und Risikomanagementkontrollen finden.
Minderung des Risikos von Schatten-KI: Während die Nutzung von genAI weiter zunimmt, arbeiten Unternehmen in Japan intensiv daran, die Risiken von Schatten-KI einzudämmen, indem sie ihre Mitarbeiter dazu anleiten, unternehmensseitig verwaltete genAI-Anwendungen zu nutzen. Mittlerweile verwenden 79 % der KI-Nutzer verwaltete genAI-Anwendungen anstelle von persönlichen Anwendungen, deren Anteil im gleichen Zeitraum von 85 % auf 11 % stark gesunken war. In beiden Fällen liegt Japan deutlich über dem globalen Durchschnitt.
Eine New Top-GenAI-Anwendung: Google Gemini hat ChatGPT als beliebteste GenAI-App in Japan abgelöst. Dies ist die erste Region weltweit, in der Netskope Threat Labs dies gemeldet hat; weitere Fälle werden im Jahr 2026 erwartet.
Risiken der Datenoffenlegung: Benutzer geben weiterhin sensible Daten an Dritte weiter und verstoßen damit gegen die Unternehmensrichtlinien. Geistiges Eigentum macht dabei 50 % der Verstöße gegen die Datenschutzrichtlinien bei persönlichen Cloud-Apps aus, während regulierte Daten 48 % der Verstöße gegen die Datenschutzrichtlinien bei genAI-Apps ausmachen.
