Die Gesundheitsbranche befindet sich an einem entscheidenden Wendepunkt: Die Nachfrage nach digitaler Innovation muss mit einer zunehmend feindseligen Cyber-Bedrohungslandschaft in Einklang gebracht werden. Infolgedessen fühlte sich HIMSS 2026 wie ein entscheidender Wendepunkt für die digitale Gesundheit an.
Das Gespräch auf der Messe drehte sich um eine einzige, dringliche Erkenntnis: Die „Zukunft“ des KI-gestützten, hypervernetzten Krankenhauses ist kein Punkt mehr auf der Roadmap, sondern die Realität von heute. Von der Entstehung von agentischer KI bis hin zur Erweiterung des klinischen Perimeters ins Zuhause drehten sich die Gespräche, die wir mit CISOs und IT-Führungskräften führten, nicht nur um Technologie um der Technologie willen; es ging um Resilienz.
Als das Netskope-Team in diesem Jahr mit der Gesundheitsbranche zusammenarbeitete, betrachteten wir jede Innovation durch die Brille der drei zentralen Säulen, die moderne Sicherheit im Gesundheitswesen definieren: Risiko, Compliance und Kontinuität. Wir betrachten diese als die wichtigsten digitalen Voraussetzungen, um den „Herzschlag der Versorgung“ in einer Zeit beispielloser Vernetzung aufrechtzuerhalten.
In diesem Beitrag gehen wir auf die wichtigsten Themen und Höhepunkte unserer Konferenzwoche ein, darunter unseren „Modern Blueprint for AI“, den Wandel hin zu identitätsorientierter Sicherheit und die Frage, warum nur ein einheitliches Ökosystem gewährleisten kann, dass die Patientensicherheit stets gewährleistet ist.
Der moderne Bauplan für das KI-gestützte Krankenhaus
Ein Höhepunkt unserer HIMSS-Erfahrung war die Ausrichtung eines Kundenfrühstückspanels mit dem Titel „Der moderne Bauplan für das KI-gestützte Krankenhaus.“ An dieser Sitzung nahmen Steven Ramirez, CISO von Renown Health, und Kris Vande Loo, VP of Healthcare bei Netskope, teil. Gemeinsam entwarfen sie einen strategischen Rahmen für die Nutzung KI-gestützter Telemetrie, um die kontinuierliche Einhaltung von Vorschriften und die Agilität der Kliniker in einem sich ständig verändernden Bedrohungsumfeld zu gewährleisten.
Die Diskussion konzentrierte sich auf drei wesentliche Faktoren, die jede Organisation im Gesundheitswesen bei der Einführung von KI beachten muss:
- Erfassung und Verwaltung von Ressourcen: Sorgfältige Erfassung aller Daten, Anwendungen und Dienste (DAAS), um einen Überblick über die digitale Datenlandschaft des Unternehmens zu gewinnen.
- Prüfung und Kontrolle: Durchführung strenger Sicherheitsaudits und Sorgfaltsprüfungen für alle Lieferanten, insbesondere für diejenigen, die mit geschützten Gesundheitsdaten (z. B. PHI) arbeiten.
- Kontinuierliche Überwachung und Compliance: Verwendung von Frameworks wie Continuous Threat Exposure Management (CTEM), um Sicherheitslücken zu identifizieren und zu beheben, bevor sie ausgenutzt werden.

Sowohl Steven als auch Kris betonten, dass ein vernetztes Partnernetzwerk entscheidend für die Aufrechterhaltung der Geschäftskontinuität und der Patientensicherheit bei Großschadensereignissen ist. Sie besprachen auch, warum eine einheitliche SASE-Architektur veralteten VPNs überlegen ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen VPNs, die oft Engpässe und Sicherheitslücken schaffen, sorgt ein einheitlicher SASE-Ansatz dafür, dass Nutzer nie direkt ins Netzwerk eingebunden werden, wodurch die Privatsphäre der Patienten in einer hybriden Arbeitsumgebung gewahrt bleibt.
Drei wichtige Beobachtungen von der HIMSS-Messe
Über unser Panel hinaus identifizierte unser Team drei wichtige Trends, die die Zukunft der IT im Gesundheitswesen prägen werden:
1. Identität ist die New Grenze.
Die Absicherung von Identitäten und der Ressourcen, auf die sie zugreifen, ist heute von höchster Priorität. Wir haben eine deutliche Verlagerung hin zur passwortlosen Authentifizierung zur Steigerung der klinischen Effizienz beobachtet, insbesondere angesichts der jüngsten Ankündigungen von Imprivata zu Advanced Access Management und agentischem Identitätsmanagement. Netskope unterstützt diesen Wandel mit unserer Zero Trust Engine, die ein beispielloses kontextsensitives Verständnis liefert und damit präzise, granulare Zugriffsrichtlinien ermöglicht, die Identität und Risiko in Echtzeit verifizieren.
2. Die universelle Sprache des Zero-Trust
Der Satz „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ zog sich wie ein roter Faden durch fast jede Sitzung. Interessanterweise setzen sich jetzt sogar Nicht-Sicherheitsanbieter für Zero-Trust ein. Diese weitverbreitete Übernahme eines Sicherheitsethos ist darauf zurückzuführen, dass die digitale Transformation die Angriffsfläche so erheblich vergrößert hat, dass traditionelle Perimetermodelle nicht mehr wirksam sind. Vielen Lösungen fehlt jedoch die Tiefe des Kontexts (z. B. Instanzbewusstsein und Verhaltensanomalien), die unserer Ansicht nach für eine echte Zero-Trust-Implementierung erforderlich ist.
3. Sicherung des gemeinsamen klinischen Arbeitsbereichs
Der Schutz gemeinsam genutzter Mobilgeräte und Arbeitsstationen hat für klinische Führungskräfte höchste Priorität. Da Kliniker zunehmend auf Mobilität zur Pflegeleistung angewiesen sind, ist es unerlässlich, diese gemeinsam genutzten Hosts zu sichern, ohne Reibung hinzuzufügen. Hier zeichnet sich die kürzlich angekündigte Integration von Netskope und Imprivata aus. Durch die sichere Verwaltung von Identitäten in gemeinsam genutzten, geschäftskritischen Umgebungen gewährleisten wir, dass Kliniker schnellen und sicheren Zugriff auf die benötigten Tools haben und gleichzeitig ein robustes Sicherheitsniveau für jede Sitzung aufrechterhalten.
Im Gesundheitswesen sollte Sicherheit kein Kompromiss für klinische Agilität sein. Indem Risiko, Compliance und Kontinuität vereint werden, befähigt Netskope Ihr Unternehmen, die Zukunft von KI und digitaler Gesundheit zu nutzen, ohne die Privatsphäre der Patienten zu gefährden. Lassen Sie uns gemeinsam das Herzstück der Versorgung sicher, widerstandsfähig und auf alles vorbereitet halten.
Sind Sie bereit, eine widerstandsfähigere Architektur aufzubauen? Laden Sie unser neuestes Whitepaper herunter: Risiko. Compliance. Kontinuität: Ein einheitlicher Leitfaden für moderne Sicherheit im Gesundheitswesen.

Den Blog lesen