Dieser Bericht analysiert die jüngsten Trends bei der Nutzung von genAI-Anwendungen, Verstößen gegen Datenrichtlinien und der Verbreitung von Malware in australischen Unternehmen und hebt die erheblichen Herausforderungen hervor, die sich aus der sich entwickelnden Cybersicherheitslandschaft ergeben, da generative KI immer mehr in den täglichen Betrieb eingebettet wird und die Akzeptanz von Cloud-Anwendungen zunimmt.
GenAI-Nutzung: Die Einführung von KI in Australien nimmt weiter zu, wobei ChatGPT, Gemini und Copilot bei der Nutzung führend sind. Die Nutzung persönlicher Konten stieg Ende letzten Jahres sprunghaft an, sinkt aber jetzt, da Unternehmen auf sicherere, zugelassene Plattformen umsteigen. DLP-Richtlinien sind auf dem Vormarsch, um Datenlecks zu reduzieren, insbesondere bei Quellcode und geistigem Eigentum.
Agentische KI und benutzerdefinierte Apps: Unternehmen bewegen sich in Richtung datenschutzorientierter GenAI-Setups und verwenden Azure OpenAI, Bedrock und lokale Tools wie Ollama. Benutzerdefinierte Agenten und Schnittstellen gewinnen an Bedeutung und bieten eine bessere Kontrolle und Flexibilität bei der Datenverarbeitung, bringen aber neue Schatten-KI-Risiken mit sich.
Phishing-Bedrohungen: Phishing-Kampagnen entwickeln sich weiter und ahmen oft vertrauenswürdige Cloud-Dienste nach. Google und Microsoft bleiben die Top-Ziele, wobei auch Gaming-Plattformen häufig missbraucht werden. Angreifer sind hinter Anmeldeinformationen, Token und Zugriffsberechtigungen her. Im Durchschnitt klicken jeden Monat 121 von 10.000 Nutzern auf Phishing-Links, was die anhaltende Wirksamkeit dieser Angriffe trotz Sensibilisierungsbemühungen unterstreicht.
Verbreitung von Malware: Angreifer missbrauchen vertrauenswürdige Plattformen wie GitHub, OneDrive und S3, um Malware zu hosten, da Benutzer mit größerer Wahrscheinlichkeit von bekannten Quellen herunterladen. Im Durchschnitt stoßen 22 von 10.000 Nutzern jeden Monat auf bösartige Inhalte.
Risiko für persönliche Cloud-Anwendungen: Persönliche Apps wie LinkedIn, OneDrive und Google Drive werden häufig genutzt und stark blockiert. Die meisten Verstöße gegen Datenschutzrichtlinien betreffen regulierte Daten oder geistiges Eigentum, was Unternehmen dazu veranlasst, die riskante persönliche Nutzung einzuschränken.
